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1. Ein starker defensiver Kern durch „Essential Infrastructure“

Über ein Drittel des Portfolios besteht mittlerweile aus Versorgern, Wasser- und Abfallunternehmen – Bereiche mit besonders hoher Visibilität und stabilen Cashflows.

  • Regulierte Utilities wie Exelon, Hydro One, Iberdrola, Middlesex oder Pennon Group profitieren von regulierten Renditen auf die Netze (RAB-Modell). Das macht die Erlöse weitgehend unabhängig vom Konjunkturverlauf.

  • Waste Management überzeugt durch langfristige Entsorgungsverträge mit Kommunen und Gewerbe – eine robuste Basis auch in Rezessionen.

  • Core & Main sichert über Ersatzbedarf und kommunale Investitionsprogramme kontinuierliche Nachfrage, weniger abhängig vom klassischen Neubaugeschäft.

Fazit: Dieser Block sorgt für defensiven Charakter und macht das Portfolio widerstandsfähiger gegenüber kurzfristigen Schwankungen.

2. Strukturtrends: Elektrifizierung & Effizienz

Der zweite große Baustein setzt auf Unternehmen, die von langfristigen Megatrends profitieren:

  • Eaton, ABB, Trane Technologies, Daifuku – im Fokus stehen Elektrifizierung, Rechenzentren, Automatisierung und Gebäudeeffizienz. Hohe Service- und Ersatzteilumsätze sowie große Projekt-Backlogs bieten zusätzliche Stabilität.

  • First Solar bringt trotz seiner Zyklik ein Wachstumsprofil mit hoher Visibilität ein – abgesichert durch langlaufende Lieferverträge und US-Produktionsanreize.

Fazit: Wachstumstrends werden genutzt, ohne dass die Stabilität geopfert wird.

3. Software mit wiederkehrenden Erträgen

Auch Software spielt eine wichtige Rolle als Stabilitätsanker im Portfolio:

  • SAP und Autodesk generieren einen Großteil ihrer Umsätze über Abos und haben eine hohe Kundenbindung. Da ihre Anwendungen geschäftskritisch sind, ist die Kündigungsrate gering.

Fazit: Diese Titel erhöhen die Qualität und Planbarkeit des Ertragsprofils entscheidend.

Ein weiterer Hebel für Stabilität ist aktuell die deutlich reduzierte Investitionsquote:

  • Statt nahezu voll investiert zu sein, liegt der Investitionsgrad derzeit bei nur 56%.

  • Das gibt uns die Möglichkeit, kurzfristige Marktkorrekturen besser abzufedern.

  • Gleichzeitig behalten wir die Flexibilität, ungenutztes Kapital zügig in neue Trendbewegungen zu lenken.

  • Hohe Cashflow-Qualität durch regulierte oder langfristig abgesicherte Erlöse
  • Geringere Zyklik dank defensivem Kern in essentieller Infrastruktur

  • Sekuläre Rückenwinde statt kurzfristiger Konjunkturwetten

  • Diversifizierte Nachfragequellen von Haushalten und Kommunen bis hin zu Industrie und Software

  • Diszipliniertes Risikomanagement über Momentum-System und Investitionsgradsteuerung

Fazit für Investoren

Das Green Tech Portfolio ist derzeit zweifach defensiv aufgestellt:

  • durch den hohen Anteil an „Essential Infrastructure“ mit stabilen, planbaren Cashflows

  • und durch den deutlich reduzierten Investitionsgrad.

Damit bleibt das Portfolio auch in einer potenziell volatileren Marktphase widerstandsfähig – und gleichzeitig flexibel genug, um die nächste Aufwärtsbewegung frühzeitig mitzunehmen.

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